Sunday war Runday


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Das Terrassenprojekt

Knapp 4 Wochen hat die Umgestaltung unserer Terrasse gedauert. Weg mit dem alten Beton. Abbruchhammer, Schubkarre und ab in den Container. Hätte ich vorher gewusst, was das für eine Sch…arbeit ist, ich hätte es mir vielleicht nochmal überlegt.
Immerhin: ich war motiviert genug, denn ich konnte und wollte einfach nicht mehr auf diesen alten aufgerissenen  Betonboden gucken und es endlich SCHÖN haben. Für den Abbruch und die Entsorgung des Betons hatte ich zuvor Angebote eingeholt. Die Preise lagen dermaßen über dem Budget, dass ich entschied, mich der Aufgabe selbst zu widmen. Viele Stunden später war der Beton erfolgreich zerstückelt und nach einem weiteren Tag mit vielen Stunden in den Abfallcontainer verfrachtet. Knapp 3,5 Tonnen Beton haben wir so mit unseren Händen und mit der Schubkarre von A nach B bewegt. Die nagelneuen Baumarkthandschuhe waren nach dieser Aktion durch.

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Erst mal verdichten…

Das Projekt nahm langsam Formen an. Mit der Lieferung von Splitt und Pflastersteinen ging es zunächst ans Verdichten des Untergrunds. So ein Rüttler (auch wenn es ein ganz kleiner ist) hat ganz schön Gewicht. Doch was muss, das muss. Das 80 Kilo-Gerät versah seinen Dienst erfolgreich. Jetzt schnell wieder zurück zum Verleiher damit. Zeit ist Geld.

Splitt und Steine

Mit der Vorbereitung eines weitestgehend ebenen Untergrunds, des sog. „Splittbetts“, ging das Malochen weiter. So langsam machten sich meine Gelenke bemerkbar. Besonders meine Knie bekam ich unter den ungewohnten Bewegungen am Boden zu spüren. Splitt abziehen, Steine drauf. Wieder Splitt abziehen, wieder Steine drauf. Zwischendurch kamen noch die Fahrten für die Materialbeschaffung dazu, weil ich mich mit der Splittmenge ordentlich verschätzt hatte. Ich glaube, so knapp 500 kg musste ich noch ranschleppen. Das waren nochmal 20 Säcke á 25 kg.

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Laufpause und der Silberstreif am Horizont

Zum Laufen kam ich jetzt nur noch an den Sonntagen. Keine Zeit und körperlich dazu auch wenig motiviert. Das Projekt mit Prio1 sollte schließlich fertig werden. Und mit dem Verlegen der Pflastersteine konnte ich statt der Wiesen und Felder nun den Silberstreif am Horizont der Terrasse aufkommen sehen.

Dekosteine und Fugensand

Klar, dass verlegte Pflastersteine nochmal „abgerüttelt“ werden müssen, bevor im letzten Step mit dem Einfegen des Fugensands die Optik ihre Vollendung findet. Fast! Dekosteine müssen noch her. Für den Abschluss zur Wand. Mindestens zwei Säcke: Bruchstein in Veronarot. Ach ja, Fugensand war natürlich auch zu wenig. Also NOCH mehr Säcke schleppen. Aber alles muss einmal zu einem Ende kommen. So auch das Terrassenprojekt, und wir sind der Meinung, das Ergebnis kann sich sehen lassen. 😉

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„Wir wollen einen Pool!“

Unter anderem fanden die Nachkommen im Haus, dass jetzt der richtigen Zeitpunkt sei, den Pool zu fordern. Der Wunsch stand schon länger im Raum. Schließlich war „Corona“ und wann, wenn nicht jetzt, wäre die beste Gelegenheit, diesen kleinen Wunschtraum umzusetzen? Schließlich ist ja jetzt auch der blöde Betonbonden weg und die Terrasse endlich schön.

In Folge dessen standen noch weitere „Betonarbeiten“ an, um die erforderliche Fläche vorzubereiten. Schaut Euch mal an, mit wie viel Beton die in den 60er Jahren ihre Teppichklopferstangen im Boden festgemacht haben. Irre!

Endlich wieder laufen!

Nach Abschluss aller geplanten und neu hinzugekommenen Projekte, freute ich mich wieder auf meine regelmäßigen Laufrunden. Besonders die langen Runden am Sonntag mit Kerstin haben mir gefehlt. Und genau die ist vergangene Woche wegen Erschöpfung bei gleichzeitiger Motivationslosigkeit ausgefallen. Doch es sollte wieder losgehen. „Sunday is Runday“, DIE Losung für meine sonntäglichen Posts in den Läuferguppen der sozialen Netzwerke.

„Ich zieh das durch. Egal wie!“

Motiviert (und mit einem kleinen Zwicken im Knie) starteten Kerstin und ich in unsere heißgeliebte Sonntagsrunde. Der Sprung in den Pool sollte am Nachmittag die wohlverdiente Regeneration bringen. Bei Kilometer sieben meldete sich mein rechtes Knie nun doch mit stärkeren Schmerzen. „Läuft sich weg“, denke ich und „ich ziehe heute die 10k durch. Egal wie!“ Meist klingen kleine Belastungsschmerzen recht schnell ab, und nach der Dusche macht sich wohlige Entspannung breit. Nicht so heute.

Schluss mit lustig…

Nachmittags wurden die Schmerzen immer schlimmer und das Knie immer dicker. Das Gehen wurde immer beschwerlicher und Treppensteigen zur Tortur. Zwei Tage später saß ich dann beim Arzt, der mir beim Anblick meines geschwollenen Kniegelenks und angesichts dieser Vorgeschichte nebst Röntgenbild in sachlichem Ton eine Gelenkkapselentzündung diagnostizierte.  Gleichzeitig verdonnerte er mich für die kommenden 10 Tage zum absoluten Nichtstun.

Wirklich gar nichts tun?

Auf meine erstaunte und ungläubige Nachfrage zählte er die verbotenen Tätigkeiten der Reihe nach noch einmal auf:

  • Gehen – (auch nicht Spazierengehen)
  • Laufen (sowieso nicht)
  • Radfahren
  • Autofahren

„Und glauben Sie mir, Sie werden mir dankbar sein!“ meinte er mit einem leicht süffisanten Lächeln unter seiner Coronaschutmaske. Dabei tätschelte er mich wissend am Arm: „Ich habe Erfahrung.“

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MRT mit Verdacht auf Meniskusruptur

Heute, 9 Tage später kann ich immer noch kaum 50 Meter am Stück gehen. Das MRT war gestern Abend. Auf den Befund muss ich noch einige Tage warten. Die vielen Bilder von meinem Knie habe ich jetzt auf einer CD zuhause. Erkennen kann ich da leider nichts. Also bleibt mir momentan nichts anderes übrig als abzuwarten. Wann der Sonntag wieder zum Lauftag wird? Kein Ahnung. Offenbar aber nicht so schnell.  Ich werde über das Ergebnis berichten. Bleibt gesund!

Update (28.07.2020)

Leider hat sich der erste Diagnoseverdacht durch das MRT bestätigt: Komplexer Innenmeniskusriss. Heute, 3 Wochen später, ist die Bewegungsfähigkeit des Kniegelenks immer noch stark eingeschränkt, z. B. beim Beugen.  Möglicherweise habe ich den Meniskusschaden auch schon länger. Über den Zeitpunkt der Schädigung geben die Bilder keinen Aufschluss. Am 20.08.2020 werde ich mich mit dem Befund und den Bildern in der Arcusklinik Pforzheim vorstellen. Dann wird entschieden, wie es weitergehen soll: Operation oder konservative Therapie. Ob und wann ich wieder laufen kann, steht noch in den Sternen…Auf jeden Fall ist der Frust gerade sehr groß 🙁


Fotos: pixabay.de 

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