Google AdSense – Tipps für den Start! – Hey, der erste Euro nach 7 Tagen!!!

Google AdSense: „Fange mit etwas Einfachem an!“




Lange habe ich mich gefragt, wann der richtige Zeitpunkt ist, den Blog zu monetarisieren. Das heißt, die einzelnen Blogartikel mit Werbung zu versehen, mit dem Ziel, durch die Einblendungen oder durch Klicks Einnahmen zu erzielen. Mein Blog hat vergleichsweise wenig Reichweite (s. MediaKit). Organisch wächst die Seite langsam aber immerhin stetig. Die Zugriffe über Google steigen.  In Zahlen ausgedrückt:

Die Homepage / Blogseite ist  seit 07. April 2017 online. Beginn der Anzeigenschaltung mit Google AdSense war der 28. Juli 2017. Wir sprechen also über einen Monetarisierungszeitraum von 7 Tagen und die ersten Ergebnisse.

(Stand: 04. August 2017)

  • bis zu 4.000 Seitenaufrufe pro Monat
  • ca. 1.200 Besucher pro Monat
  • Organische Suche + 34% in den letzten 30 Tagen
  • bei gleichzeitig sinkender Absprungrate (-54%) über die organische Suche

Auf dem Blog befinden sich zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung 76 Artikel.

Nagende Zweifel

Soll ich das Abenteuer „Monetarisierung“ wirklich starten, oder vergraule ich dadurch nur meine treuen Leser? Krieg ich das technisch überhaupt hin, oder verliere ich mich im Dschungel der Möglichkeiten? Die Frage, ob der Zeitpunkt richtig ist, ob die Umsetzung klappt und ob sich Erfolg einstellt, lässt sich nur beantworten, wenn man es ausprobiert. Irrationale Ängste und Spekulationen helfen nicht weiter. Also bleibt nur eins: Ran an das Thema! Mutig.

Vorab gleich eins: Es kostet Unmengen an Stunden. Aber es kostet noch viel mehr Stunden, wenn Ihr statt 30 Artikel 100 Artikel im Nachgang mit Anzeigen ausstatten wollt. Fangt also früh genug an und probiert aus, solange Euer Blog noch klein ist. Da fallen Fehler noch nicht so sehr ins Gewicht und lassen sich leichter korrigieren. Hier erzähle ich von meinen ersten vorsichtigen Schritten:   

Grenzenlose Möglichkeiten

Mit Google AdSense werben
Google AdSense bietet unzählige Möglichkeiten, die einen schier zu erschlagen scheinen. Ich beschränke mich im Folgenden deshalb darauf, wie ich an das Thema herangegangen bin. Dabei musste ich mich erst einmal mit den Basics vertraut machen.  Der Blogpost wird nur ein Bruchteil dessen zur Sprache bringen, was dieses mächtige Tool kann. Ob ich jemals hinter alle Geheimnisse steigen werde, wage ich schon jetzt zu bezweifeln. Irgendwie muss aber ein Anfang gemacht werden. Mein Motto dazu lautet deshalb: „Fange mit etwas Einfachem an!“

Voraussetzungen

Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein, um überhaupt mit Google-AdSense Anzeigen schalten zu können:

  1. Ihr habt einen Account bei Google
  2. … eine eigene Domain 
  3. … eine Homepage erstellt z. B. über WordPress o.ä.
  4. … einen Account bei Google AdSense und eine Publisher-ID
  5. … Euren AdSense-Account mit Eurer Webseite verknüpft
  6. … Eure eigene Webseite mit der Publisher-ID  bestätigt

Hierauf gehe ich im Einzelnen nicht ein und setze eine funktionierende Publisher-ID voraus. Google bietet hier viel guten Support auf den einschlägigen Seiten.

Methode: Nur die wertvollsten Artikel bewerben

Über Google Analytics habe ich zunächst ermittelt, welche Artikel am häufigsten aufgerufen werden. Wichtig war mir, dass diese Artikel auch heute noch gelesen werden, auch wenn diese schon älter sind. Hier ging Aktualität vor Anzahl der Seitenaufrufe. Was nützt mir ein Artikel, der kurz nach Erscheinen  fast 3.000 Zugriffe hatte, nun aber seit Wochen nicht mehr aufgerufen wird?

Schwerpunkt: In-Article-Anzeige

InArticle - GoogleAdSense

InArticle – GoogleAdSense

Also habe ich den Versuch gewagt und die ersten Scripts (s. Muster) in meine Artikel eingebunden. 

Schwerpunktmäßig setze ich auf In-Article-Anzeigen und lasse sie von Google optimieren. Das stört den Lesefluss am wenigsten und verursacht den geringsten Aufwand. Die Anzahl und Position der Anzeigen mache ich von der Artikellänge und der Menge an implementierten Fotos abhängig. Da meine Blogposts mindestens 500 Wörter haben, setze ich meine Anzeige entweder direkt unter die Titelüberschrift (wie in diesem Post) oder unter den 2. Absatz.

Variante: Leaderboard-Anzeige

Sofern ich eigene Fotos in die Artikel eingebunden habe, wähle ich als Anzeigenformat „Leaderboard“ und selektiere den Anzeigentyp „nur Textanzeigen“. Diese platziere ich dann direkt unterhalb des Fotos. Das hat den Vorteil, daß der Leser durch die Anzeige weniger abgelenkt und nur textlich beworben wird.

Leaderboard-Google AdSense

Frage: Sind mehrere Anzeige in einem Artikel sinnvoll?

Werbeanzeigen am Ende eines Artikels sollen nach Expertenmeinung nicht so gut funktionieren wie im oberen Bereich. Trotzdem habe ich versuchsweise bei einigen Artikeln auch am Ende ein Script eingefügt (wie hier). Für eine Auswertung ist es noch viel zu früh. Versuch macht klug.

Wichtig: Anlage von Benutzerdefinierten Channels

Um später auszuwerten, welche Anzeigen auf welchen Seiten gut oder schlecht funktionieren, habe ich Benutzerdefinierte Channels angelegt. Dafür erhält jede Anzeige ein eigenes Script und einen individuellen Namen. Teilweise habe ich einem Benutzerdefinierten Channel nur eine Anzeige (Script) zugeordnet. Das erleichtert später die Auswertung in der Channel-Übersicht, in der die einzelnen Berichte abgerufen werden können. 

Benutzerdefinierte_Channels

Unerlässlich: Anzeigenkategorien zulassen und blockieren

Als ich nach dem Einbau der Scripts erstmals geschaut habe, wie meine Anzeigen im Echtbetrieb aussehen, war ich zunächst etwas irritiert. Anzeigen zu Datingportalen wechselten sich mit dubioser Gewinnspielwerbung ab. DAS wollte ich Euch nun gar nicht zumuten und entsprach auch inhaltlich nicht der Zielsetzung des Blogs. Ich war drauf und dran, das ganze Werbethema wieder aufzugeben. Dann stieß ich im Dashboard auf die Funktion „Anzeigen zulassen und blockieren“ und bin penibel sämtliche Haupt- und Unterkategorien durchgegangen. Zuerst habe ich mir die „sensiblen Kategorien“ vorgenommen. Dort habe ich nur in vier Werbekategorien „grünes Licht“ erteilt. Den Rest habe ich blockiert. Dann habe ich in den „Allgemeinen Kategorien“ genau selektiert, welche Anzeigen in Frage kommen und welche nicht. Im Ergebnis fallen vielleicht vermeintlich lukrative Anzeigen weg, aber Ihr, die Leser meines Blogs, seid mir wichtiger als potentielle Werbeeinahmen aus Klicks auf dubiose Anzeigen.Anzeigen zulassen

Reich in 7 Tagen?

Wer mit GoogleAdSense schnell Kohle verdienen will, sollte es gleich wieder lassen. Klicks auf die eigenen Anzeigen straft Google rigoros ab. Daraus erzielte Einnahmen werden am Ende eines Monats von den geschätzten Einnahmen abgezogen. Im schlechtesten Fall dürft Ihr das Tool wegen Mißbrauchs gar nicht mehr benutzen. Google merkt schnell, ob Klicks auf Werbeanzeigen aus echtem Interesse getätigt wurden oder ob Ihr versucht, mit manipulierten Klicks die Einnahmen künstlich in die Höhe zu treiben.

Einnahmen nach 1 Woche = 1,78 €

Mit 42 Werbeanzeigen auf 30 Seiten sind seit dem Projektstart am 27.07. 2017 zum Ende des Monats 1,78 € hängen geblieben. Der Stundenlohn für den Aufwand lässt sich auf ein paar Cent im einstelligen Bereich beziffern. Ihr seht: Wirklich lukrativ ist das nicht. Ich gebe mich vorläufig mit der Wissenserweiterung und der Erfahrung zufrieden. Zuvorderst will ich gute Artikel abliefern, denn ohne das ist alles andere nichts. Eine Auszahlung erfolgt übrigens erst ab 70,00 €. Und auch nur dann, wenn weitere Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehört die Verifizierung der Adresse sowie die Verifizierung der Bankverbindung. So gesehen bleibt eine lohnende Monetarisierung des eigenen Blogs z .B. durch Google-AdSense eine Langzeitaufgabe, die mit viel Arbeit und Fingerspitzengefühl erfolgen sollte. 

Ergebnis: GoogleAdsense

Wann beginnen?

Lohnenswert ist die Schaltung von Werbeanzeigen für diesen Blog aktuell noch nicht. Andererseits habe ich aber keine Lust, in einem halben Jahr oder noch später mich mit diesem Thema zu beschäftigen und vielleicht noch viel mehr Blogposts im Nachhinein aufwändig mit Anzeigen zu bestücken. Die Stunden, die Ihr Euch frühzeitig damit auseinandersetzt, braucht Ihr später nicht mehr in das Projekt zu stecken. Je eher Ihr Erfahrung sammelt, desto geringer ist Wahrscheinlichkeit, dass Ihr später – wenn Euer Blog wirklich erfolgreich ist – grobe Fehler macht, die Euch vielleicht viele Leser kosten. Von daher: Seid über jeden Schritt froh, auch wenn noch lange nicht alles perfekt sein wird. Über den weiteren Verlauf, die Erfolge oder Mißerfolge, werde ich zu gegebener wieder Zeit berichten und Euch ein Update geben. Euch allen viel Erfolg. Berichtet doch einmal über Eure Erfahrungen mit Google AdSense in den Kommentaren!


Bildnachweis: redaktionelle Nutzung lizenfrei von pixabay.com/de / Screenshots: www.google.de



 

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