„Wo bleibt die Glasfaser, Quix?“ – vom Erdboden verschluckt….

Ihr Schaltungstermin (Saarlouis, 30. November 2017)




Guten Tag Daniel Bär,

wir haben Neuigkeiten für Sie: Ihr QUIX DSL Anschluss wird am 08.12.2017 im Laufe des Tages geschaltet werden. Wir tun alles Erforderliche, damit Sie rechtzeitig von uns die Geräte und Zugangsdaten erhalten.

Falls Sie noch Fragen haben, erreichen Sie uns jederzeit per Mail an info@quix.de oder telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800-7849375.

Erreichen Sie uns jederzeit per Mail an info@quix.de oder telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800-7849375.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr QUIX-Team 

Vorfreude

Jubel brandete auf in  unserem Haushalt, ob dieser positiven Nachricht. Die quälend langsame Datenverbindung in das World Wide Web sollte tatsächlich in 7 Tagen ein Ende haben. Yeah! Vier Tage später traf wie angekündigt auch die Hardware in Form der Fritz!Box und des Fibertwists ein. Auch die Zugangsdaten wurden uns in dem Begleitschreiben schon mitgeteilt. Praktisch alles da, wenn es in drei Tagen mit High Speed losgehen soll. 

Wo ist die Glasfaser?

Ein  Blick auf den Hausanschluss im Keller offenbarte jedoch, dass bislang nur das Leerrohr, nicht jedoch die Glasfaser selbst den Weg ins Innere des Gebäudes gefunden hatte. Angesichts der Kürze der Zeit zum verbleibenden Starttermin, griff ich nun doch zum Telefon, um mal vorsichtig beim Netzbetreiber nachzufragen, wie es sich denn wohl mit dem weiteren Ablauf der finalen Schaltung verhalten würde.

Eintritt in die Servicewüste

Nachdem ich bei einem Gesprächspartner angekommen war – und nach vielen weiteren Rückfrageunterbrechungen mit sanfter Warteschleifenmusik-, bot man mir angesichts der unklaren Lage noch am selben Abend einen Rückruf an, der am Ende ausgeblieben war. Zwei Tage später – es war schon der fünfte oder sechste Dezember – wiederholte sich das Prozedere. Auch hier wurde mir für den nächsten Tag ein Rückruf versprochen. Und – auch dieses Mal blieb der Rückruf aus. Für den Schalttag, den heiß ersehnten 8. Dezember, erbat ich mir dann wenigstens ein Wunder. Schließlich muss passieren, was passieren muss – ich hab´s ja schriftlich! Es passierte: Nichts! Gar nichts! Nada! Nothing! Ich hörte auch nichts mehr vom Servicepersonal des Breitbandanbieters.

4 Wochen später

Es war Anfang Januar, als vor unserem Haus erneut die Strasse aufgerissen wurde und im weiteren Verlauf auch die Gehwege der Haydnstrasse geöffnet wurden. Jetzt muss es doch bald soweit sein! Mit Abschluss der Arbeiten wurde uns von einem der Bauarbeiter mitgeteilt, dass es sich jetzt nur noch um Monate handeln könnte, bis die Glasfaser endgültig in unser Haus eingebracht werden würde. 

4 Monate später

Der anfänglich für einen Scherz gehaltene Ausspruch wich bitterer Realität, denn seit meinem letzten Telefonat vom fünften oder sechsten Dezember 2017 habe ich nie wieder etwas von meinem Vertragspartner gehört. Nix mit Quix und „Schöner leben. Schneller surfen.“ Weder das eine noch das andere. 

Wo beibt denn jetzt die Glasfaser, Quix?…

…erstmal in der Versenkung verschwunden, oder vom Erdboden verschluckt. Aus dem saarländischen Westen nichts Neues, hieß es bei meinem heutigen Telefonat erneut. Ah doch: die für meine Nachfrage zuständige Mitarbeiterin ist zur jetzigen Uhrzeit (17.30 Uhr) nicht mehr im Haus. Rückruf gefällig? Och nö. „Was jetzt?“

…nachstehend ergab sich in etwa folgender Dialog am Telefon:

Quix: „Zuständig für die Infrastruktur ist die NetzeBW.“
Ich: „Haben Sie eine Telefonnummer?“
Quix: „Nur eine Emailadresse.“
Ich: „Wird der Anschluss automatisch geschaltet, wenn die Glasfaser drin ist?“
Quix: „Automatisch? Nein. Melden Sie sich wieder, wenn die Glasfaser eingezogen ist.“
Ich: „Wie lange dauert es dann noch bis zur Schaltung?“
Quix: „Das kann ich Ihnen nicht sagen….die andere Kollegin….“

Um im Verlauf des Telefonats die Eskalationsstufe niedrig zu halten, habe ich dann das Gespräch zügig und (leider) ergebnislos beendet. Zurück blieb die Empfehlung, mich quasi selbst bei der NetzeBW (die gar nicht mein Vertragspartner ist) zu „beschweren“ oder sanfter ausgedrückt: zu erkundigen, wie die Sachlage mit dem Glasfaserkabel nun ist. 

Komisch nur, dass Quix jetzt gar nichts mehr davon wissen wollte, dass sie mir vor 4 Monaten schon die Hardware geschickt hat und mir einen verbindlichen Anschlusstermin genannt hat.

An der internen sowie externen Kommunikation hat der Kommunikationsdienstleister jedenfalls noch  erheblichen Nachholbedarf. Es bleibt also spannend, ob alles so klappen wird, wie es klappen soll. Aber man soll die Hoffnung ja bekanntlich nie aufgeben.


Titelbild: https://www.myquix.de/ Fotos: lizenzfrei von www.pexels.com und © Daniel Bär

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