Lordosenstütze – ein Begriff aus dem Seniorenheim?

Beim letzten PKW fiel die Lordosenstütze dem Rotstift zum Opfer. Ein grober Fehler. Bei unserer ersten Fahrt nach Flensburg (ca. 8 – 9 Stunden) wunderte ich mich, warum ich nicht so komfortabel saß, wie in dem Langzeitmietwagen, den ich zuvor gefahren hatte. Mein Rücken schmerzte derart, dass es lustig aussehen musste, wie ich bei der ersten Pause an der Raststätte aus dem Sitz gekrochen kam.

Spätestens jetzt wurde mir klar, was so eine Lordosenstütze wirklich ist und worauf ich gedankenlos verzichtet habe. Früher habe ich mir über solche nutzlosen Dinge keine Gedanken gemacht. Einsteigen, losfahren, fertig. Von Karlsruhe bis Spanien. Locker flockig über Fankreichs holprige Landstraßen – Autobahnmaut sparen- und 20 Stunden später am Mittelmeer ankommen. Kreuzprobleme? Ach woher.

Jetzt habe ich mir für 50 Euro eine  Lordosenstütze gekauft – mit Handpumpe. Optisch ist das kein Hingucker und erinnert mehr an seniorengerechtes Fahren ab70. Nicht schön, aber nützlich und bequem. Sie stabilisiert den Lendenwirbelbereich und beugt empfindlichen Schmerzen vor.

Ich werde zukünftig nicht mehr auf diesen Komfort verzichten wollen, auch wenn viele Hersteller sich dieses Extra teuer bezahlen lassen.  Da zollt das Alter seinen ersten Tribut.

Was sind Eure Erfahrungen? Fahrt Ihr mit Lordosenstütze?


Bildnachweis: Daniel Bär

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