QUIX: Yeeeaah! Endlich im Glasfaserhimmel angekommen!

Kommunikationsstörungen noch immer nicht behoben



Es hakt noch gewaltig mit der Kommunikation bei Quix. Doch seit dem 08. Juni rauscht es auf unserer Datenautobahn wie auf einer Formel1-Strecke. Es war ein holpriger Start. Zwischenzeitlich hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben, dass es in diesem Sommer überhaupt noch etwas werden könnte mit dem schnellen Surfspass. 

Der steinige Pfad ins Surfparadies

Seit meinem letzten Blogartikel vom 11. April kam langsam Bewegung in die Sache. Ende April kündigte sich die Netze BW telefonisch an, dass sie in den nächsten Tagen plane, die Glasfaser in unser Haus „einzublasen“ – wie das im Technikerdeutsch heißt. Und tatsächlich waren die Arbeiten drei Tage später fertig. Schnell noch den Fibertwist unter Strom gestellt und gleich mal gecheckt, ob da schon was durchgeht. Schließlich wurde uns von Quix mitgeteilt, dass der Anschluss auch zügig geschaltet werden würde. Doch zu früh gefreut. In der Vergangenheit stieg meine Frustrationstoleranzgrenze ohnehin so gewaltig an, dass ich ungewöhnlich ruhig blieb. Das war ich gar nicht gewohnt von mir. Also erwartete ich auch die nächsten Tage keine Änderung des Status quo. Stattdessen nutzte ich die Untätigkeit des Netzeanbieters, um das LAN-Kabel aus dem Keller  nach oben in die Wohnräume verlegen zu lassen. Schließlich sollte die FritzBox die gewaltigen Datenströme möglichst barriere- und somit verlustfrei in die Endgeräte bringen. Gesagt, getan. Desweiteren unternahm ich gar nichts und wartete eben ab und hoffte. Ich wollte mich nicht schon wieder aufregen.

Bitte melde Dich!

GenexisUngefähr 4 Wochen später -und zwar am 28. Mai- erreichte mich im Urlaub im fernen Flensburg aus dem Rathaus Graben-Neudorf die frohe Kunde, dass aus einem Reporting von Quix hervorginge, dass unser Internetanschluss nun als „online geschaltet markiert“ sei. Die Stimmung stieg, um nicht zu sagen, es brach förmlich Jubel aus! Nur noch wenige Tage, bis wir wieder zuhause sein sollten. Schon auf der langen A7 malte ich mir aus, wie toll es sein würde, mit Highspeed die neu geschossenen Urlaubsfotos turbomäßig an Familie und Freunde zu versenden. Heute noch! Bevor alle Koffer ausgeladen waren, stürzte ich in den Keller, um nachzusehen, ob das grüne Lämpchen über dem Uplinksymbol (<>) endlich leuchtete. Wie Ihr auf dem Foto links sehen könnt, seht Ihr nix. Nur das grüne Powerlämpchen funkelte nach wie vor einsam vor sich hin. So, als ob es dem Nachbarlämpchen sagen wollte: „Bitte melde Dich!“ Vielleicht fehlte zum Start noch der letzte Impuls aus der FritzBox. Also komplettierte ich die Installation in der Hoffnung auf die finale Erlösung. Immerhin war es offiziell: Mein Anschluss war als „online geschaltet markiert“. Offenbar aber nur „markiert“ und nichts weiter. Denn die FritzBox meldete die brutale Wahrheit schnell zurück: keine Internetverbindung. Das war am 30. Mai. Ohne weitere Maßnahmen zu ergreifen, wartete ich eben wieder ab. Mit der Kundenhotline hatte ich bis dato ohnehin keine guten Erfahrungen gemacht.

QUIX erwacht!

Es dauerte eine weitere Woche, bis ich  am 5. Juni  überraschenderweise eine Email in meinem Postfach fand. Darin hieß es:

Guten Tag Herr Bär,

Ihr FTTH-Anschluss wurde freigeschaltet und Sie können diesen nun gerne jederzeit in Betrieb nehmen.  Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche & stehe für Rückfragen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen (…)

Boah! QUIX ist erwacht – von selbst. Wie immer Nichts erwartend, betrat ich nach Feierabend den Kellerraum, in dem die Glasfasertechnik installiert war und wurde nicht enttäuscht. Es fand sich das gleiche Bild  des einsam funkelnden Lämpchens und die immer gleiche FritzBox-Meldung: Keine Internetverbindung. Am nächsten Tag griff ich doch mutig zum Telefonhörer, um mal höflich nachzufragen, wie es denn jetzt stünde um meine „geschaltete Leitung“. Lange Rede kurzer Sinn: man könne bei der Kundenbetreuung gar nicht sehen, ob ein Anschluss geschaltet sei oder nicht. Doch man wolle das direkt an die Technik weitergeben und bot mir – wie immer-  einen Rückruf an, der – wie immer – nicht erfolgte. Gleichzeitig antwortete ich auf die Email aus dem Kundenservice, die tatsächlich prompt beantwortet wurde. Darüber, dass ich offenbar einen direkten Ansprechpartner gefunden hatte, der mit mir kommunizierte, freute ich mich jetzt echt.

Guten Tag Herr Bär,

(…) für die entstandenen Probleme möchte ich mich recht herzlich bei Ihnen entschuldigen.
(…) Aktuell gehe ich davon aus, dass der Fehler auf unserer Seite liegt. (…) Bitte entschuldigen Sie die Probleme – Ich werde Sie selbstverständlich informieren sobald ich genauere Informationen habe.

Viele Grüße  (…)
 
Noch am gleichen Abend folgte eine zweite Email:
 
Guten Abend Herr Bär,
der Kollege wird morgen Vormittag Ihren Anschluss in unserem POP aufschalten.
Dann sollte Ihr Anschluss nach einem Neustart funktionieren. 
Viele Grüße (…) 

Endlich das zweite grüne Lämpchen

POPUPAm darauffolgenden Tag wurde das Wirklichkeit, von dem ich nicht mehr glauben mochte, dass es tatsächlich geschehen würde. Das zweite grüne Lämpchen funkelte mich freudestrahlend an. Das war das Startsignal. Jetzt konnte es losgehen. Die Installation war exakt wie beschrieben von mir durchgeführt worden, doch trotzdem verweigerte die FritzBox immer noch die Verbindung ins WorldWideWeb. Wo lag der Fehler? Dieses Mal nicht bei Quix. Ihr erhaltet deswegen nachstehenden Tipp, damit Ihr Euch bei der finalen Inbetriebnahme viel Zeit und Nerven spart.

Abweichendes Anschlussprozedere an der FritzBox

Da es sich bei diesem Anschluss um einen Glasfaser- und nicht um einen DSL-Anschluss handelt, erfolgt der Anschluss des LAN-Kabels, welches aus dem Fibertwist kommt, eben nicht an der DSL-Buchse der FritzBox, sondern direkt am Anschluß LAN1. Nur so kann die Internetverbindung erfolgreich hergestellt werden. Knapp eine Stunde Zeit hat mich das gekostet, bis ich mittels „try & error“ dahinter kam und urplötzlich die Leitung nach draußen frei war. 
 

100.000 kbit/s nur am LAN

Etwas Enttäuschung machte sich breit, als ich die ersten Geschwindigkeitstests über das WLAN durchführte. Da kamen nur so zwischen 20.000 und 40.000 kbit/s an. Im Vergleich zur alten 2 Mbit-Leitung ist es dennoch eine Steigerung um das mehr als 10-fache der Geschwindigkeit. Und je näher der Test an der FritzBox ausgeführt wurde, desto mehr Speed konnte auch gemessen werden. Wer seinen PC direkt mit dem LAN-Anschluss der FritzBox verkabelt, der kann sich tatsächlich über fast 100.000 kbit/s freuen. 

Internet wieder down am Abend

So sehr wir uns auch über die neuen Geschwindigkeiten gefreut haben, so schnell kam die Ernüchterung am Abend, als es plötzlich mit nur noch ein paar wenigen kbit/s durchs Netz ging. Glücklicherweise hatte ich noch die Mailadresse aus dem Service. Kurzum: prompt wurde das Problem am nächsten Tag  behoben, und seither kennt das Surfen, Mailen und – vor allen Dingen – das ruckelfreie Streamen von Filmen keine Grenzen mehr.

Bekannte WLAN – Verschlüsselung neu eingeben

Wer die neue FritzBox einsetzen will und meint, nur den Netzwerknamen austauschen zu müssen, um das erneute Eingeben des WLAN-Schlüssels an den Endgeräten zu umgehen, den muss ich leider enttäuschen. Alle Endgeräte mussten trotzdem mit dem – auch bereits bekannten – WLAN-Schlüssel gefüttert werden, damit sie wie bisher mit der FritzBox verbunden werden konnten. Leider eine etwas mühselige Arbeit, die jedoch mit der selben Hochgeschwindigkeit vergessen war, mit der es dann durchs Netz ging.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen:

Nachdem jetzt alles lief, kam mit Post vom 07. Juni dieses Schreiben der NetzeBW mit dem Einblastermin für die Glasfaser am 20. Juni(?):

Einblastermin

Leute, Ihr macht mich noch wahnsinnig! 


Fotos: lizenzfrei von pixabay.com | Daniel Bär ©

 


Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: