Wenn Männer Fotoalben gestalten…

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dann muss es vor allem eines: schnell gehen

Wie beim Hosen kaufen. Anprobieren – passt – gekauft. Dann schnurstracks raus aus dem Laden, ohne sich von Schuhen und anderen Nebensächlichkeiten ablenken zu lassen. Wir sind ja schließlich nicht zum Spaß hier.

Mr. Ungeduld und Fotobuchsoftware. Eine Mischung, die es in sich hat. Das Gestalten von Fotoalben war seit je her das Metier von Kerstin, die in endloser Geduld und mit viel Liebe zum Detail die Familienerinnerungen so zusammen hielt. Scrapbooking hieß der Trend aus den USA, dem meine Frau verfallen war. Sogar so weit verfallen war, dass sie als selbständige Beraterin und Teamleiterin zehn Jahre lang die analoge Albengestaltung professionell – und dabei  nicht weniger geschmackvoll- umgesetzt hat. Mit dem Rückzug der Amerikaner aus dem Deutschlandgeschäft 2012 starb auch das scrapbooking – american style für meine Frau und ihre Freundinnen. Aus den restlichen Lagerbeständen lassen sich zwar noch immer respektable Alben erstellen, schade war es dennoch.

Mal eben schnell ein Fotobuch machen

Für mich sind solche Fotoalbengestaltungsabende nichts. Marathonsitzungen, die komplette Wochenenden überdauerten, waren Highlights der Scrapbook-Truppe, die – wer hätte es gedacht – ausschließlich weiblich besetzt war. Mit dem Angebot, eine Fotobuchsoftware zu testen, wurde meine männlich-kreative Seite angesprochen. Es erschien mir auch bequem, mal eben am PC ein schickes und hochwertiges Fotobuch zu erstellen, ohne zuvor stundenlang Fotos auf Papier drucken zu  müssen, zurecht zu schneiden, einzukleben und noch in der weiteren Ausarbeitung kreativ über mich hinauszuwachsen. Schnell musste es gehen und was her machen. Die Fotos unseres letzten Sommerurlaubs in Südfrankreich fristen noch immer ungenutzt ihr Schattendasein auf meiner Festplatte. Das nahm ich zum Anlass, es einmal zu wagen, ein echtes Fotobuch zusammenzustellen. 

Das Layout: Die Qual der Wahl

Fotobuch

Erst mal Software downloaden und installieren. Alles problemlos. Nach dem ersten Start schwant mir schon Übles. Mit „mal eben schnell“ wird das nichts. Neun Produkte stehen zur Auswahl. Ich entscheide mich für das klassische Fotobuch und im weiteren Verlauf dann für das Fotobuch im Format 28 x 19 cm (quer). Wenn es was her machen soll, dann muss auch das Format ausgefallen sein. Das gefällt mir schon mal. Ein paar Klicks weiter geht es dann direkt ans Gestalten. Da ich bekennend bequem bin und damit gleichzeitig das optimale Ergebnis erreichen möchte, verlasse ich mich auf das AutoLayout der Softwareschmiede Saal Digital*. Einfach so viele Fotos, wie man mag von der Festplatte rüberziehen, ein vorgegebenes Seitenlayout wählen und schon werden die Fotos in den gewünschten Formaten in die Seite eingepasst. Bequemer geht´s kaum. Die Größenanpassung der Fotos in den einzelnen Fenstern ist manchmal ein bisschen holprig und ein paar Mal, musste ich das ein oder andere Foto austauschen, weil ich es partout nicht geschafft habe, die Bildgröße entsprechend anzupassen. Die Zusammenstellung der Fotos geht ansonsten wirklich schnell und problemlos. Die Fotoauswahl ist bei SaalDigital*  ja nur die Pflicht.

Die Pflicht und die Kür

Fotobuch

Die Kür liegt darin, sich jetzt zu entscheiden, ob das Foto längs, quer oder halb gedreht ins Fotobuch soll. Was ist mit dem Hintergrund? Neben den zahlreichen Vorlagen, bei denen die Wahl wirklich schwer fällt, lassen sich auch eigene Fotos als Hintergrund auswählen. TIPP: Wer im AutoLayout-Modus Text hinzufügen will, muss wissen, dass er hierzu den AutoLayout-Modus zuvor deaktivieren muss. Erst dann wird die Texteingabe möglich und das Modul in der oberen Leiste aktiv. Das hat mich ein paar  Extra-Minuten gekostet. Da ich eh keinen Text eingeben wollte, störte mich das momentan nicht. Später sagte Kerstin, dass ich wenigstens den Jahrgang hätte eingeben können. Ja, da hat sie natürlich recht gehabt. Doch, bequem wie ich bin: Einer von diesen Permanentmarkern wird es später auch tun.

 Das Ergebnis

Zwei Tage später brachte DHL das fertige Fotobuch zu uns nach Hause. Die Druckqualität (Hochglanz)  ist überragend und die Fotos machen in diesem Buch echt was her. Die Farben sind kräftig und kommen auf dem hochwertigen Fotopapier eindrucksvoll zur Geltung. In wieweit sich die Stoßverklebung hält und die einzelnen Seiten dauerhaft zusammen bleiben, ist abzuwarten. Qualitativ machen Hardcover-Einband und das verwendete Fotopapier einen hochwertigen Eindruck und bringen viel Spaß beim Anschauen der Fotos.

Für Präsentation von Mode und Schmuck top

Fotobuch

Ob das gewählte Produkt für die Präsentation von Urlaubsfotos jedoch geeignet ist, lässt mich ein wenig zweifeln. Beim Durchblättern der einzelnen Seiten entstand dabei das Gefühl, wir blätterten durch ein Bündel Postkarten. Dies spricht zwar für eine hervorragende Qualität des Fotobuches, mindert aber das Buchgefühl an sich. Hier entspräche dünneres Fotopapier meiner Meinung nach eher der Wahl des Mittels – jedenfalls für Urlaubsfotos. Weniger wäre an dieser Stelle mehr, auch unter Inkaufnahme des Risikos, damit mindere Qualität zu produzieren. Die vorliegende Druckqualität eignet sich besonders zur Präsentation hochwertiger Mode oder Schmuck. Denkbar ist auch die Verwendung für aufwändigere Sedcards oder für hochwertige Referenzfotos von Fotografen oder Künstlern. Insgesamt handelt es sich bei den Fotobüchern von SaalDigital um ein gelungenes und wettbewerbsfähiges Produkt mit Tendenz zum Exklusiven und Außergewöhnlichen, was  nicht überall am Markt zu finden ist.


Bildnachweis: © Daniel Bär
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